Newsletter – Mai 2017

 

Liebe Freund/innen der Solidarischen Landwirtschaft,

die Erntegemeinschaft SoLaWi Köln freut sich über die ersten Auslieferungen dieser Saison: Kohlrabi, Salat, Schnittlauch und Spinat haben wir frisch von unserem Feld  geerntet und in die westlichen Stadtteile zur Abholung ausgeliefert.

Unser Anbauteam hat in Stommeln mit Hilfe aktiver Teilhaber/innen nun das neue Foliengewächshaus mit Lüftungselementen aufgebaut und zahlreiche Tomatenpflanzen wurden an Gerüsten befestigt. Im Schutze des neuen Drahtzauns haben wir im Freiland nun auch die Kartoffeln gesetzt, aber Blumenkohl, Fenchel und Kürbis kommen demnächst hinzu. Falls das Wetter mitspielt…

Gentechnik und Glyphosat? Bleibt uns vom Acker!

Damit die ökologische Landwirtschaft in Zukunft nicht noch mehr von Genmanipulation  bedrängt wird, protestieren zur Zeit mehrere Umwelt- und Saatgutverbände gegen eine geplante Lockerung der Gentechnik-Gesetze. Denn diese würde eine Aufweichung der Zulassungsbedingungen genveränderter Produkte im Interesse der Agrarindustrie bedeuten (https://www.nutzpflanzenvielfalt.de).

Auch der weitere Einsatz des „wahrscheinlich kreberregenden“ BAYER-Herbizids Glyphosat sollte im Interesse der Ökologie verhindert werden, da es durch dessen immernoch legalen Einsatz weltweit zu einer massiven Verarmung der Pflanzenwelt in den Agrarlandschaften kommt. Eine europäische Bürger/innen-Initiative sammelt dagegen Unterschriften und fordert von der EU-Kommission: „ein Verbot von Glyphosat vorzuschlagen, das Verfahren für die Genehmigung des Pestizids zu reformieren und EU-weit verbindliche Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen.“ (https://stopglyphosate.org)

Ende April hatten in Bonn hunderte Öko-Aktivist/innen gegen die geplante Fusion von BAYER und Monsanto vor der Hauptversammlung des Leverkusener Multis protestiert (https://www.fian.de). Durch die bevorstehende Übernahme entsteht ein marktbestimmender Großkonzern für gentechnisch hergestelltes Saatguts, was unvorhersehbare Gefahren für die globale Ernährung darstellt. Denn beide Konzerne machen seit Jahrzehnten ihre Gewinne mit Pestiziden und Gentechnik auf Kosten der Gesundheit von Bäuer/innen und Verbraucher/innen, berichtet die Coordination gegen Bayer-Gefahren (http://www.cbgnetwork.org). Zudem würden das Weltklima und die Artenvielfalt zerstört, wodurch die Lebensgrundlage aller künftigen Generationen gefährdet werde.

Wer sich stattdessen selbstorganisiert für regionale, ökologische Ernährung und den Erhalt der Saatgutvielfalt einsetzen möchte, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen, um auch in der laufenden Anbauperiode noch Teilhaber/in der SoLaWi Köln zu werden. Wir freuen uns nämlich jederzeit auf neue Vereinsmitglieder und bedanken uns bei allen Aktiven für ihre tatkräftige Mitarbeit und Unterstützung!

Mit frühlingshaften Grüßen

Euer Orgateam der SoLaWi Köln

Mail solawi.koeln@riseup.net
Blog https://solawikoeln.wordpress.com
Facebook https://www.facebook.com/solawi.koeln
Newsletter https://lists.riseup.net/www/info/newsletter.solawi.koeln

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