Newsletter Spätsommer 2018

Liebe Freund*innen der Solidarischen Landwirtschaft,

die anhaltende Trockenzeit und der Sommersmog der letzten Monate hat unser neues Bewässerungssystem mit Sprinklern und Tröpfchenschläuchen auf eine erste Bewährungsprobe gestellt – mit Erfolg. Denn die Hitzeperiode ließ Tomaten, Gurken und Zucchini wunderbar gedeihen, sodass wir angesichts der Ernteüberschüsse sogar einen Einkoch-Workshop organisiert haben.

Doch Kürbisse und Melonen, die noch nicht an die Beregnungs­anlage angeschlossen wurden und daher immer wieder von Hand gegossen werden müssen, leider arg unter dem Wassermangel.
Mit biologischen Mittlen mussten wir auch Krautfäule, Kartoffelkäfer, Erdflöhe und Mottenschildläuse („Weiße Fliege“) bekämpfen. Brennesseljauche und Hühnermist haben dem Boden zudem wertvolle Nährstofe zurückgegeben. Und schließlich können wir Dank der neuen Umkehrfräse nun auch die Bearbeitung der Gemüsebeete einfacher gestalten. Leider sind jedoch durch die Dauerhitze schon die Salatblüten geschossen und wir mussten neue Jungpflanzen setzen.

Während das Land zunehmend unter der sengenden Hitzewelle verdorrt, wird hoffentlich immer mehr Menschen klar, dass die fossile Industrie die Erde um ein Vielfaches mehr ausbeutet als sie sich davon erholen könnte. Entgegen der globalen Klimaerwärmung haben in Europa mittlerweile rund eine Million Solawi-Mitglieder durch kleinteilige, bäuerliche Öko-Landwirtschaft Anteil daran, den menschengemachten Treibhauseffekt etwas zu verringern (http://urgenci.net).

Ein Forschungsprojekt namens „nascent“ hat kürzlich zahlreiche zivilgesellschaftliche Ernährungsinitiativen und deren Einfluss auf einen nachhaltigen Wirtschaftswandel erforscht. Demnach haben Solawis, ebenso wie Erzeuger*innen-Verbraucher*innen-Gemeinschaften oder Kollektivgärten, durch sozial-ökologisches Wirtschaften eine Vorbildfunktion für regionale Nachhaltigkeit und den Aufbau von fairer Ernährungssicherheit (http://www.nascent-transformativ.de)

Wir freuen uns daher, dass es immer mehr Neugründungen von Solidarischen Landwirtschaften gibt und z.B. die Solawi Düsseldorf schon die zweite Ernteperiode seit ihrer Gründung 2016 organisieren konnte (http://solawi-duesseldorf.de/blog/).

Wir waren zwischenzeitlich zu Besuch in Köln-Müngersdorf und haben uns am „Tag im Garten der Gesundheit“ in der sehenswerten „Freiluft- und Gartenarbeitsschule“ (Freiluga) mit einem Infostand samt Heilkräuter-Proben beteiligt.

Zu unserem eigenen Sommerfest am 25.08. möchten wir gerne alle Teilhaber*innen und Freund*innen einladen, um gemeinsam selbstgemachte Köstlichkeiten und frische Getränke zu genießen, die Hochbeete zu erkunden und eigene Kartoffeln zu ernten.

Bis dahin erwarten wir feldfrische Lieferungen von z.B. Brokkoli, Chinakohl, Fenchel , Lauch, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Mangold, Grün- und Schwarzkohl, sowie Gelber und Roter Bete.

Grüße vom Orga-Team der
Erntegemeinschaft Solawi Köln

Mail:  solawi.koeln@riseup.net,
Blog:  http://solawi.koeln,
Facebook:  https://www.facebook.com/solawi.koeln
Newsletter:  https://lists.riseup.net/www/info/newsletter.solawi.koeln

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