Newsletter – Mai 2017

 

Liebe Freund/innen der Solidarischen Landwirtschaft,

die Erntegemeinschaft SoLaWi Köln freut sich über die ersten Auslieferungen dieser Saison: Kohlrabi, Salat, Schnittlauch und Spinat haben wir frisch von unserem Feld  geerntet und in die westlichen Stadtteile zur Abholung ausgeliefert.

Unser Anbauteam hat in Stommeln mit Hilfe aktiver Teilhaber/innen nun das neue Foliengewächshaus mit Lüftungselementen aufgebaut und zahlreiche Tomatenpflanzen wurden an Gerüsten befestigt. Im Schutze des neuen Drahtzauns haben wir im Freiland nun auch die Kartoffeln gesetzt, aber Blumenkohl, Fenchel und Kürbis kommen demnächst hinzu. Falls das Wetter mitspielt…

Gentechnik und Glyphosat? Bleibt uns vom Acker!

Damit die ökologische Landwirtschaft in Zukunft nicht noch mehr von Genmanipulation  bedrängt wird, protestieren zur Zeit mehrere Umwelt- und Saatgutverbände gegen eine geplante Lockerung der Gentechnik-Gesetze. Denn diese würde eine Aufweichung der Zulassungsbedingungen genveränderter Produkte im Interesse der Agrarindustrie bedeuten (https://www.nutzpflanzenvielfalt.de).

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Newsletter – April 2017

Liebe Freund/innen der Solidarischen Landwirtschaft,

seit Mitte März ist die Erntegemeinschaft SoLaWi Köln so richtig in Fahrt gekommen: Unser Anbauteam hat mit tatkräftiger Unterstützung aktiver Vereinsmitglieder mit der Feldarbeit begonnen. Auf dem Acker in Pulheim-Stommeln wurden zum Beispiel hunderte Steckzwiebeln, Kohlrabi, Fenchel und Mairübchen gepflanzt. Verschiedene Salatsorten (Lollo und Romana) wurden gesetzt, aber auch Spinat und Möhren gesät.

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Nachdem wir dort nun ein eigenes, belüftbares Foliengewächshaus von ca. 100 qm aufgebaut haben, kann auch mit der Anzucht von Kürbis und Zucchini begonnen werden. Dafür haben wir auch schon den Samstag, 22.04., fest eingeplant und freuen uns wieder über engagierte Mithilfe.

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Es grünt so grün…

Unser Anbauteam hat mit Unterstützung einiger Helfer/innen ab Mitte März mit dem Anbau begonnen und neben den Salaten „Lollo“ und „Romana“ auch Kohlrabi, Fenchel und Spinatsamen in die Erde gebracht.

In der Woche danach folgten noch ein paar Hundert weitere Jungpflanzen, wie Steckzwiebeln und Mairübchen, aber auch die Möhrensaat. Kürbis und Zucchini müssen noch im neuen Foliengewächshaus vorgezogen werden, wo dann auch die Tomatenpflanzen ihren Platz finden werden…

Fotos: SoLaWi Köln e.V. (Creative Commons: BY-NC)

Klimafest im Kölner Stadtwald (01.04.)

Besucht unseren Infostand am Sa 01.04. auf dem Klimafest des „Klimapolitischen Ratschlag Köln“, wo wir aufzeigen möchten, wie die Solidarische Landwirtschaft die natürlichen Ressourcen schont und durch Ernährungssouveränität zur globalen Klimagerechtigkeit beiträgt.

11-18 Uhr, Marcel-Proust-Promenade (Nähe Friedrich-Schmidt-Str./Voigtelstr.,
U1: Clarenbachstift), http://www.greenpeace-koeln.de/klimafest-im-stadtwald/

Der Auftakt der Klimaproteste für 2017!
Klimafest: Was ist das? Ein großes buntes Fest offen für alle! Mit Infoständen, Ausstellungen, Spielen für Kinder und mit Livemusik wollen wir klimafreundliche Alternativen aufzeigen und miteinander diskutieren.“ (https://www.facebook.com/events/204950086649887/)

Außerdem gibt es den Aufruf von „Ende Gelände Köln“ dort ab 15 Uhr an den dezentralen Kohlebahn-Blockaden teilzunehmen: http://endegelaendekoeln.blogsport.eu

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Karikatur von Gerhard Mester [CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons]

Feldstammtisch in Lövenich

Am Sonntag 14.08. fand mal wieder ein „Feldstammtisch“ statt: Eine Gelegenheit sich unser Mitmach-Projekt anzuschauen, praktische Erfahrungen zu sammeln und Aktivist/innen der Solidarischen Landwirtschaft kennen zu lernen.

Besonders gefreut hat uns nicht nur der strahlende Sonnenschein, sondern auch der nette Besuch aus Frankreich. Erntefrische Brombeeren und Tomaten, sowie vegetarisches Grillgut vom Lagerfeuer rundeten diesen schönen Ausflugstag ab.

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SoLaWi auf dem Sülzer Nachbarschaftsfest

Unser Infostand beim “Tag der Nachbarschaften: Infobörse für Sülz un drömeröm” am 03. Juli 2016 war gut besucht und trotzte dem teilweise windigen Schauerwetter.

Wir informierten den ganzen Tag über unsere Solidarische Landwirtschaft auf dem Hellmese-Hof (Stommeln) und über die Verteilstellen in Sülz, Lövenich und Ehrenfeld. Dabei kam auch unser frisch gedruckter Infoflyer zum Einsatz…

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Gemeinsames Anpflanzen

In den letzten Wochen haben sich immer wieder Solawist@s auf unserem Hellmese-Acker eingefunden, um beim Anpflanzen selbst mit Hand an zu legen. Wie läuft so etwas ab?pflanztag1

Zunächst haben wir auf dem Hof in Stommeln Vorbereitungen getroffen, Werkzeuge zusammengesammelt und zum Gießen ein großes Fass mit Wasser gefüllt. Schon dabei zogen wir neugierige Blicke auf uns.

Sodann ging es zum Acker, wo wir auf einige Leutetrafen, die bei schönstem Sonnenschein das angenehme mit dem nützlichen verbanden und von Köln mit dem Fahrrad zum Feld reisten. Dann ging es an die Arbeit.

Als erstes räumen wir das Vlies zur Seite, das unser Gemüse schützt, um Platz für neues zu schaffen. Die anderen schrauben derweil die kleine Pflanzmaschine an den Tracktor. Bevor die vorgezogenen Jungpflanzen in die Erde können, bekommen sie noch eine Dusche.pflanztag2

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Bis zu drei Personen passen auf die Pflanzmaschine, was uns ermöglicht drei Reihen Gemüse in einem Rutsch anzupflanzen. Bei den Jungpflanzen arbeiten wir mit dem Biobetrieb Wunderlich aus Willich zusammen. Diesmal stehen Spitzkohl- und Salatpflänzchen (Lollo Rosso und bianco) auf dem Programm.

Die Pflanzmaschine zieht Furchen in die Erde, in die die Jungpflanzen ca. alle 30cm von Hand eingesetzt werden, und drückt dann die Setzlinge fest in die Erde. Eine angenehme Unterstützung. Der Tracktor fährt dabei mit Schrittgeschwindigkeit. Für etwas größere Mengen an Pflanzgut hat sich diese Technik bewährt. Damit werden wir in den nächsten Wochen noch einiges in die Erde bringen.

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Noch einmal mit der Gießkanne unsere neuen Pflänzchen gegossen, was mit mehreren Leuten schnell geht und Spaß macht, und zum Schluss wieder das Vlies über alles ausbreiten. Nun arbeiten Erde und Sonne für uns.pflanztag6Als Abschluss noch ein Blick auf den Garten direkt am Hellmese-Hof. Unter dem Dach sind Tomaten angepflanzt und daneben wurden diverse Kräuter, u.a. Petersilie und Schnittlauch, sowie Rucola gesät, die munter vor sich hinwachsen 🙂pflanztag7

 

Fazit: Drei Stunden mit lieben Menschen in der Sonne tätig sein, und dabei etwas über Pflanzen, den Erdboden und die landwirtschaftliche Praktiken gelernt. Auch gibt es den Plan eine Wissensallmende anzulegen und praktisches Wissen für alle Interessierten zugänglich zu machen sowie im Herbst Workshops zum Einkochen bzw. anderer „Haltbarmach“-Methoden durchzuführen.