Fragen & Antworten

Ich möchte Gemüse aus solidarischer Landwirtschaft beziehen. Was muss ich machen?
Dazu nimmst du an der „Bieter-Runde“ am 18.11.2017 teil. Dort geben alle Interessierten anonym an, wieviel sie persönlich bereit sind, jeden Monat für ihren Anteil zu zahlen. Kommt der erforderliche Betrag zustande, der für die Finanzierung des Jahresbudgets berechnet wurde, kann der Anbau für die kommende Saison Gemeinschaft beginnen. Du wirst dann Mitglied im Verein Erntegemeinschaft Solawi Köln, überweist den von dir gebotenen Monatsbetrag und bekommst dafür deinen Anteil an der wöchentlichen Gemüseernte in die nächstgelegene Ausgabestelle zur Selbstabholung geliefert.

Kann ich noch einen Anteil für das laufende Jahr bekommen, obwohl die „Bieter-Runde“ schon vorbei ist?
Ja, es sind noch einige Anteile zu vergeben. Dazu bitten wir um Kontaktaufnahme per E-mail.

Wann trefft ihr euch?
Unser regelmäßiges Plenum findet mittwochs um 19 Uhr statt, derzeit meist im Zwei-Wochen-Abstand. Falls Du uns dort kennenlernen möchtest, bitten wir um Kontaktaufnahme per E-mail. Im Sommer gibt es auch regelmäßig an den Wochenenden „Gartentage“ auf dem Feld.

Wie viel Gemüse bekomme ich bei einem Anteil?
Ein normaler Anteil ist für ein bis zwei Personen ausgelegt. Die geplanten wöchentlichen Gemüsesorten und Mengen lassen sich im Anbauplan einsehen, wobei sie sich natürlich nicht genau im Voraus berechnen lassen. Geplant sind wöchentliche Lieferungen von Anfang Mai bis Ende Januar, im Sommer fallen die Gemüsemengen erfahrungsgemäß größer aus als im Winter.

Gibt es auch kleine Anteile?
Ja, gibt es. Sie entsprechen etwa 3/4 eines normalen Anteils.

Wo kann ich das Gemüse abholen?
Zur Zeit gibt es fünf Ausgabestellen im Kölner Stadtgebiet, und zwar in den Stadtteilen Südstadt, Ehrenfeld, Nippes, Sülz und Lövenich. Je nachdem, aus welchen Kölner Stadtteilen die Mitglieder unserer solidarischen Gemeinschaft kommen, können jedes Jahr neue Ausgabestellen dazukommen.

Wann kann ich das Gemüse abholen?
Das kann jedes Jahr variieren und kommt auf die Ausgabestelle an. Grob gesagt, handelt es sich um einen Zeitraum von mittags bis abends an einem Wochentag, in der das Gemüse abgeholt werden sollte.
Klappt es einmal nicht, muss sich jeder vorher selbstständig darum bemühen, dass jemand aus dem Bekanntenkreis oder aus der Erntegemeinschaft das Gemüse abholt. Jede Ausgabestelle hat einen eigenen Email-Verteiler zur Kommunikation.

Muss ich mithelfen?
Nein, die Mitarbeit auf dem Feld, bei der Ausgabestelle oder für andere Vereinsangelegenheiten geschieht auf freiwilliger Basis. Niemand wird gezwungen mitzuhelfen, dennoch lebt unser Verein von dem Engagement der Freiwilligen. Mithilfe ist also mehr als erwünscht, wird aber nicht als Bedingung vorausgesetzt. Wichtig ist uns, dass es stets die Möglichkeit gibt mit zu gestalten oder selbst etwas auf die Beine zu stellen.

Was muss ich bei der Abholung des Gemüses beachten?
Das Gemüse wird in Kisten angeliefert und ist noch nicht in die Anteile aufgeteilt. Den Anteil muss jedeR selbst zusammenstellen. Dazu liegt ein Zettel bereit, der die Stückzahl der jeweiligen Gemüsesorte oder die Mengenangabe angibt, die dann selbst abgewogen wird. Das Gemüse ist nicht verpackt. Alle bringen eigene Transportmöglichkeiten für das Gemüse mit.
Kann jemand einen Anteil nicht abholen, sollte eine Vertretung beauftragt werden (entweder im Bekanntenkreis oder über den E-mail-Verteiler, den es für jede Ausgabestelle gibt). Je nach Ausgabestelle kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, dass jemand während der Ausgabe anwesend ist (z.B. zur Kontrolle der Anlieferung) oder den Abbau und das Saubermachen übernimmt. Diese Aufgaben organisieren und erledigen die Mitglieder nämlich selbstständig. Doch für alle Ausgabestellen gibt es  Ansprechpartner/innen, die mit dem Orga-Team in Verbindung stehen.

Besitzt euer Gemüse ein Bio-Siegel?
Nein, eine Zertifizierung des Gemüses wird nicht angestrebt, da sie mit unnötigen Kosten verbunden ist und innerhalb der Gemeinschaft die Produktionsprozesse ohnehin transparent gestaltet sind. Unser Gemüse wird konsequent ökologisch angebaut, denn wir wollen mit unseren Anbaumethoden ökologisch wertvolle Flächen schützen und Habitate ermöglichen. Wir pflanzen Mischkulturen an, wobei wir unser Saatgut und die Sortenauswahl nach Kriterien wie Regionalität, Standortanpassung und Geschmack auswählen anstatt nach Leistung und Marktförmigkeit.

Kann ich die monatlichen Beiträge auch bar bezahlen?
Nein, unser Verein hat keine Barkasse. Wir haben ein Konto bei der GLS-Bank, einem ökologischen Finanzinstitut, auf das die monatlichen Beiträge eingezahlt werden.

Muss ich eine Investitionseinlage tätigen, um bei euch mitmachen zu können?
Nein, zu deinen monatlichen Beiträgen, die du in der Bieterrunde festgelegt hast, kommen keine weiteren Kosten hinzu.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s