Bilder vom Sommerfest 2017

Anfang Juli haben auf unserem Experimentierfeld in Köln-Lövenich ein schönes Sommerfest gefeiert. Trotz des angekündigten Regens kam etwa ein Dutzend Mitglieder und Teilhaber*innen der Solidarischen Landwirtschaft Köln zusammen. Für Interessierte gab es eine Führung zu den Hochbeeten, über das Feld und ins Mini-Gewächshaus. Weiterlesen

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Newsletter – Juni 2017

Liebe Freund/innen der Solidarischen Landwirtschaft,

der Frühling neigt sich dem Ende zu und die Sommerzeit kündigt sich schon mit Wärmegewittern an. Das lässt natürlich auch die Beikräuter auf unseren Anbauflächen sprießen, weshalb wir noch einige gemeinsame Arbeitseinsätze planen müssen, bevor wir uns auf unserem Sommerfest auch mal entspannen können.

Doch unsere bisherigen Ernteerfolge können sich sehen lassen: Brokkoli, Kohlrabi, Mairübchen und Radieschen sind in den letzten Wochen zu der Salatvielfalt hinzugekommen. Selbst einige Kilo Lagerkartoffeln aus dem Vorjahr konnten wir organisieren und unter unseren Mitgliedern verteilen.

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Der Aussaat-Workshop von 1.400 Kürbissen war überraschenderweise derart erfolgreich, dass wir etwa 90% des Saatguts als Jungpflanzen nutzen können. Nachdem alle geplanten Reihen gesetzt wurden, haben wir die überschüssigen Setzlinge gerne zum Eigenanbau weitergegeben bzw. verschenkt.

Auf unserem Feld in Lövenich wurde nun wieder eine Vielfalt von Tomaten gepflanzt, darunter die wohlklingenden Sorten Orange Favorite, Tear Drop, Yellow Submarine, Coeur de Boeuf, Giant Green Zebra, Water Melon, Ochsenherz und Reisetomate. Daneben ist demnächst Neuseeländer Spinat geplant, aber auch eine Blütenweide für Bienen, Hummeln und Wespen, sowie großflächige Gründüngung zur Bodenaufwertung.

Einige unserer Vereinsmitglieder waren weiterhin in Sachen Öffentlichkeitsarbeit für die Solidarische Landwirtschaft unterwegs. So haben wir Filminterviews geführt, an Studienprojekten teilgenommen und einigen Freiwilligen im Rahmen eines Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes (http://www.ijgd.de) unseren gemeinschaftlichen Gemüseanbau erklärt. Demnächst werden wir unsere Aktivitäten wieder auf Veranstaltungen, wie dem Menschenrechtsfestival (http://www.menschenrechtsfestival.de) oder dem Tag der Kölner StadtNatur (http://www.stadtnaturkoeln.de) präsentieren.

Wer die Erntegemeinschaft SoLaWi Köln gerne näher kennenlernen möchte oder Interesse an einer Teilhabe hat, kann uns gerne eine Mail scheiben.

Euer Orgateam der SoLaWi Köln

Mail: solawi.koeln@riseup.net,
Blog: https://solawikoeln.wordpress.com,
Facebook: https://www.facebook.com/solawi.koeln
Newsletter: https://lists.riseup.net/www/info/newsletter.solawi.koeln

CreativeCommons: BY-NC (https://solawikoeln.wordpress.com/)

Newsletter – Mai 2017

 

Liebe Freund/innen der Solidarischen Landwirtschaft,

die Erntegemeinschaft SoLaWi Köln freut sich über die ersten Auslieferungen dieser Saison: Kohlrabi, Salat, Schnittlauch und Spinat haben wir frisch von unserem Feld  geerntet und in die westlichen Stadtteile zur Abholung ausgeliefert.

Unser Anbauteam hat in Stommeln mit Hilfe aktiver Teilhaber/innen nun das neue Foliengewächshaus mit Lüftungselementen aufgebaut und zahlreiche Tomatenpflanzen wurden an Gerüsten befestigt. Im Schutze des neuen Drahtzauns haben wir im Freiland nun auch die Kartoffeln gesetzt, aber Blumenkohl, Fenchel und Kürbis kommen demnächst hinzu. Falls das Wetter mitspielt…

Gentechnik und Glyphosat? Bleibt uns vom Acker!

Damit die ökologische Landwirtschaft in Zukunft nicht noch mehr von Genmanipulation  bedrängt wird, protestieren zur Zeit mehrere Umwelt- und Saatgutverbände gegen eine geplante Lockerung der Gentechnik-Gesetze. Denn diese würde eine Aufweichung der Zulassungsbedingungen genveränderter Produkte im Interesse der Agrarindustrie bedeuten (https://www.nutzpflanzenvielfalt.de).

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Saisonbeginn in Lövenich

Auf unserem Mitmach-Feld im Kölner Westen sind neben den ersten, zarten Knoblauch-Jungpflanzen auch noch einige Kostbarkeiten aus dem Vorjahr zu bestaunen. In dem kleinen Gewächshaus haben nämlich Topinambur, Artischocken und Baldrian überwintert und genießen dort weiterhin die schützende Wärme angesichts der aktuellen Tieftemperaturen.

Im Hochbeet freuen sich unter anderem einige Haferwurzeln über das regnerische Aprilwettter und eine riesige Rote Beete teilt sich die Frühlingssonne mit dem ausgewachsenen Mangold daneben. Eine Reihe Postelein (auch Winter-Portulak genannt) bietet erste Erntefreuden, schmeckt prima als Salat und ist dabei noch nitratarm.

Jetzt kann der Anbau weitergehen…

Newsletter – April 2017

Liebe Freund/innen der Solidarischen Landwirtschaft,

seit Mitte März ist die Erntegemeinschaft SoLaWi Köln so richtig in Fahrt gekommen: Unser Anbauteam hat mit tatkräftiger Unterstützung aktiver Vereinsmitglieder mit der Feldarbeit begonnen. Auf dem Acker in Pulheim-Stommeln wurden zum Beispiel hunderte Steckzwiebeln, Kohlrabi, Fenchel und Mairübchen gepflanzt. Verschiedene Salatsorten (Lollo und Romana) wurden gesetzt, aber auch Spinat und Möhren gesät.

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Nachdem wir dort nun ein eigenes, belüftbares Foliengewächshaus von ca. 100 qm aufgebaut haben, kann auch mit der Anzucht von Kürbis und Zucchini begonnen werden. Dafür haben wir auch schon den Samstag, 22.04., fest eingeplant und freuen uns wieder über engagierte Mithilfe.

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Voller Erfolg beim Klimafest im Stadtwald!

Am 01.04. fand im Kölner Stadtwald das Klimafest als Auftaktaktion für vielfältige Klimaproteste im Jahr 2017 statt.
Neben Livemusik, Aktionen für die kleinen Klimaschützer und Redebeiträgen, welche über die Hintergründe zu den Klimaprotesten und generell zu den Folgen des Kohleabbaus und über den Klimawandel informierten, lockten vor allem die Informationsstände viele Besucher an.

So konnten auch wir zahlreiche Interessierte an unserem Stand verzeichnen!
Gleichgesinnte, welche ihre eigenen Projekte auf die Beine stellten und uns ihr positives Feedback aussprachen, sowie viele Interessierte, welchen wir mit unserem Infomaterial und den eigenen Erfahrungen die Vorteile der SoLawi näher brachten –  vor allem vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Landwirtschaft und unseres Konsumverhaltens auf das Klima.

Ab 15 Uhr hatte  „Ende Gelände Köln“ eine Blockade der Gleise für den Kohlezug zur Versorgung des Kraftwerkes Merkenich, dessen Schienen quer durch den Stadtwald verlaufen, organisiert. Diese war nach Angaben ein voller Erfolg mit über 100 Beteiligten und wurde nach vier Stunden freiwillig beendet, da das Ziel des Tages, den Kohlezug aufzuhalten, erreicht wurde.