Baumschnitt-Workshop in Lövenich

Die kürzlich gegründete Obst-AG der Erntegemeinschaft Solawi hat sich am 02.02. zu einem kostenlosen Einführungskurs zum Thema Obstbaumschnitt auf dem Feld in Köln-Lövenich getroffen. Nach dem Kennenlernen der Grundlagen von Erhaltungs- und Erziehungsschnitten in der Baumpflege konnten die Teilnehmer*innen auch mal selbst Hand anlegen.

Mit Ambosschere, Säge und Teleskopstange wurden für den Winterschnitt kleinere Äste entfernt, um Gesundheit, Gleichgewicht, Lichteinfall, Wachstum und letztlich auch den Ertrag der Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume zu verbessern. Im Anschluss gab es noch eine kleine Führung über das Gelände, auf dem die Obst-AG unter anderem auch einige Beerensträucher angebaut hat. Die Teilnehmer*innen freuten sich, dabei auch eine Auswahl verschiedener Kartoffeln aus eigenem Anbau mitnehmen zu können.

Die Obst-AG will sich künftig jeden Monat treffen, um ehrenamtlich bei der Pflege der mehrjährigen Pflanzen mitzuhelfen und sich nach gemeinsamer Arbeit schließlich die Selbsternte zu teilen.

CreativeCommons: BY-NC

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Obst-AG startet ins neue Jahr

Die neue Arbeitsgemeinschaft der Solawi Köln hat sich am 05.01. erstmals getroffen, um den Anbau bzw. die Pflege von  verschiedenen Obstarten zur Selbsternte zu organisieren. Mehrere Freiwillige wollen im Laufe der Saison den Anbau gemeinsam kultivieren und auch erweitern.

Auf unserem Experimentier-Feld in Köln-Lövenich, das zu einer ehemaligen Baumschule gehört, stehen nämlich schon seit Jahren einige Bäume mit Kern- und Steinobst: Kirschen, Zwetschgen und Äpfel, sogar Pfirsich, Feige und Khaki sind dabei. Auch ein Maulbeerbaum und einige Walnussbäume wachsen auf dem Gelände.

Bisher wurden auf dem Feld schon ein paar Himbeeren und Erdbeeren gepflanzt, in Kürze kommen noch Rote und Schwarze Johannisbeeren, sowie Rhabarber hinzu. Auch Minze und Zitronenmelisse gedeihen seit Jahren am Rand des Feldes. Auf dem Gelände wuchern außerdem zahlreiche Brombeer-Hecken, doch es ist geplant, auch eine Sorte ohne die schmerzhaften Dornen anzubauen.

Als nächstes müssen die Planzbeete zum Schutz vor Nagetieren eingezäunt werden, danach steht der Obstbaumschnitt auf dem Programm. Einige der Bäume, die damals dicht aneinander gesetzt wurden, müssten sogar versetzt werden, damit sie mehr Platz zum Entfalten haben. An Aufgaben wird es also künftig nicht mangeln und wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung aus dem Verein.

Creative Commons: BY-NC (Solawi Köln)

Newsletter Winter 2018

Liebe Freund*innen der Solidarischen Landwirtschaft,

trotz der monatelangen Dürre und der folgenreichen Hitzewelle können wir dank unseres neuen Bewässerungsystems auf ein relativ ertragreiches Jahr zurückblicken. Aber angesichts aktueller Klimavorhersagen müssen wir weiterhin mit erhöhten Temperatu­ren rechnen – mit ernsthaften Folgen auch für Landwirtschaft und Natur. Vielleicht sprießen ja die ersten Frühlingsblüten 2019 schon wieder Anfang Januar und künden den nächsten dramatischen „Jahrhundertsommer“ an…

Ernte_Dez2018

Zum Ende unserer Anbauperiode freuen wir uns jedenfalls, dass wir immernoch Rote Bete, Grün- und Schwarzkohl, Lauch, Spinat oder Endivie ernten können. Auch Kürbisse und Zwiebeln sind mit im Angebot, wogegen die Kartoffelvorräte schon zur Neige gehen.
Mittlerweile ist nun die dritte Runde des Käse-Abos gestartet, bei dem wir für unsere Teilhaber mit dem bergischen Biohof Spicher zusammenarbeiten.
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Bieter*runde mit Infos (17.11.)

Zur kommenden Saison 2019 bieten wir für alle spontan Interessentierten noch eine letzte  Infoveranstaltung an:

Sa 17.11., 14:00 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche,
Dorothee-Sölle-Platz 1 / Herwarthstr.
(zwischen U3/4/5: „Hans-Böckler-Platz/Bhf. West“ u. U12/15: „Christophstr./Mediapark“)

Hier kann jede*r erfahren, wie man bei der nächsten Anbau­periode mitmachen kann. Aber ihr könnt auch einfach nur das Projekt kennenlernen und grundsätzliche Fragen zur Solawi stellen oder mal andere Solawi-Teilhaber*innen kennenlernen.

Die Bieter*runde für alle Teilhaber*innen der kommenden Saison findet dann direkt im Anschluss statt:

Sa 17.11., 15:30 Uhr im Gemeindesaal der Christuskirche,
Dorothee-Sölle-Platz 1 / Herwarthstr.
(zwischen U3/4/5: „Hans-Böckler-Platz/Bhf. West“ u. U12/15: „Christophstr./Mediapark“)

Bieterrunde_2017-11-18_Stimmkarten

Dort geben alle Interessierten anonym an, wieviel sie persönlich bereit sind, jeden Monat für ihren Anteil zu zahlen. Kommt der erforderliche Betrag zustande, der für die Finanzierung des Jahresbudgets berechnet wurde, kann der Anbau für die kommende Saison Gemeinschaft beginnen. Alle Mitglieder im Verein Erntegemeinschaft Solawi Köln, überweisen dann den jeweils gebotenen Monatsbetrag und bekommen dafür ihren Anteil an der wöchentlichen Gemüseernte in die nächstgelegene Ausgabestelle zur Selbstabholung geliefert.

Hier unser Werbefilmchen:
https://www.youtube.com/watch?v=4DELm3rfnzU

 

 

Herbstfest 2018

Im Herbst ist die Zeit für die Ernte und an alle Helfenden DANKE zu sagen. Und daran zu erinnern, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn unsere Arbeit auf dem Feld – im wahrsten Sinne des Wortes – Früchte trägt. Besonders nach einem Sommer wie in diesem Jahr, welcher durch Hitzerekorde und Dürre gezeichnet war.

Am Samstagvormittag haben wir zunächst tatkräftig auf dem Feld angepackt: Am Ende standen zwei Folientunnel, die bei den kälteren Temperaturen unsere verschiedenen Salate schützen. Daneben haben wir Yacón und Erdnüsse eingebracht. Zwei schöne Beispiele, welche Experimentierfreude in unserer Solawi ausgelebt werden kann.

Gerade die Erdnussernte sorgte für viele Erkenntnisse: Ihren Namen gemäß wachsen Erdnüsse unter der Erde und nicht wie sonstige Nussarten auf Bäumen. Frisch am Feld schmeckt man auch am besten ihre botanische Zuordnung zu den Hülsenfrüchten heraus. Frisch erinnern sie keineswegs an die gewohnte Knabberei, sie schmecken vielmehr nach Erbsen.

Die letzten Sonnenstunden des Tages genossen wir bei mitgebrachten Salaten und Kuchen. Alte Kindheitserinnerungen kamen hoch als wir den Abend am Feuer mit Stockbrot, Maronen und Marshmallows ausklingen lassen haben.

 

Creative Commons: BY-NC (solawi.koeln)

Newsletter Herbst 2018

Liebe Freundinnen und Freunde der Solidarischen Landwirtschaft,

unser kleines „Sommerfest“ Ende August hatte angesichts reifer Holunderbeeren ja eigentlich schon im Frühherbst stattgefunden. Und nach der langen Sommerdürre hat der warme und trockene Vollherbst nun einige Wochen früher Einzug ins Rheinland gehalten: Bereits seit einiger Zeit fallen Bucheckern, Eicheln und Kastanien von den hitzegeplagten Laubbäumen herab und gele­gentlich gab es auch mal ein paar – dringend benötigte – Regen­tropfen auf unsere nur teilweise bewässerten Anbauflächen.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir aber (trotz einiger wetterbedingter Ausfälle) folgende Gemüsesorten frisch geerntet ausliefern: Kohlrabi, Salat, Rot- und Schwarzkohl, Kürbisse, Knollensellerie, Lauch, Zwiebeln, Fenchel, Möhren, Rote Bete, Pastinaken, Kartoffeln und das Käse-Abo vom bergischen Biohof Spicher (http://altenlinderstall.de). Salat, Feldsalat und Rucola wurden neu ausgesät und die Tomatengestelle im Gewächshaus müssen den Winterkulturen, wie Krause Endivie oder Lauchzwiebel, weichen.

Mittlerweile haben wir auch Termine für die

Infoveranstaltungen zur kommenden Saison 2019:

So 14.10., 16:30 Uhr, Kalk, Naturfreundehaus, Kapellenstr.9a
Mi 17.10., 18:30 Uhr, Nippes, Clubheim „Olympia“, Lämmerstr.11
Do 01.11., 15 Uhr, Südstadt, Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b
Mi 07.11., 19:15 Uhr, Sülz, „Tante Olga“, Berrenrather Str. 406
Für Ehrenfeld suchen wir noch einen Ausweichtermin!

Hier kann jede/r erfahren, wie man bei der nächsten Anbau­periode mitmachen kann. Aber ihr könnt auch einfach nur das Projekt kennenlernen und grundsätzliche Fragen zur Solawi stellen oder mal andere Solawi-Teilhaber*innen kennenlernen.

Die Bieterrunde wird stattfinden am
Sa 17.11., 15:30 Uhr, Gemeindesaal der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1 / Herwarthstr., Innenstadt

Vor der Bieterrunde findet um 14 Uhr noch eine kurze Infoveranstaltung am gleichen Ort statt.

Solidarische Landwirtschaften sind ja einerseits selbst­organisierte Agrarunternehmen, aber andererseits auch alter­native Gemeinschaften, die mit ökologischen Wirtschaftsformen experimentieren. Daher beschäftigen sich Solawis nicht nur mit der zentralen Aufgabe der fairen Lebensmittelproduktion, sondern darüber hinaus mit nachhaltiger Zusammenarbeit in Anbau- und Erntegemeinschaften.

Zu diesem Thema wird Mitte November unter dem Motto „Entwicklung organisieren!“ die Herbsttagung des bundesweiten Solawi-Netzwerks stattfinden. Auf der Tagung werden sich die teilnehmenden Solawis fragen, wie sie gegenseitiges Vertrauen als Grundlage entwickeln, aber gleichzeitig klare Strukturen und effiziente Abläufe gestalten können. Und wie man die erprobten Strukturen der Zusammenarbeit auch für eine Weiterentwicklung offen halten kann (https://www.solidarische-landwirtschaft.org).

Auch wir haben auf unserem Workshop zur Jahresplanung einige grundsätzliche Überlegungen zur Zukunft der Erntegemeinschaft angestellt. Dabei wurden nicht nur die vielen, meist positiven Rückmeldungen und Anregungen aus den Umfragebögen ausge­wertet, sondern daraufhin, auch die Anbauplanung überarbeitet. Entsprechend der Bedürfnisse der Gärtner einerseits und der Teilhaber*innen andererseits haben wir unsere Planung für 2019 nun aktualisiert und angepasst.

Mehr dazu erfahrt ihr auf unseren Infoveranstaltungen!

 

Grüße vom Orga-Team der
Erntegemeinschaft Solawi Köln

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