Bilder vom Sommerfest 2018

Auch dieses Jahr hat die Erntegemeinschaft Solawi Köln auf dem kleinen Experimentier-Feld in Köln-Lövenich den Sommer gefeiert. Zwar haben einige – dringend benötigte – Regenschauer den blauen Himmel kurzfristig verdunkelt, aber die mitgebrachten Köstlichkeiten, der frisch aufgebrühte Solawi-Kaffee (TEIKEI), selbstgeerntete Kartoffeln und eine interessante Feldführung hebten die Laune der etwa zwei Dutzend Teilnehmer/innen. Als nächstes freuen wir uns auf das Erntefest auf der Anbaufläche in Pulheim-Stommeln…

CreativeCommons: BY-NC (solawi.koeln)

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Einkoch-Workshop 2018

„Das zu konservierende Gut wird erhitzt oder gekocht und heiß abgefüllt oder es werden fertig abgefüllte Flaschen oder Gläser in Wasser eingestellt erhitzt oder gekocht. Die Deckel funktionieren dabei wie Ventile und schließen das Glas beim Abkühlen durch Unterdruck luftdicht ab.“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Einkochen)

Zum Einkochen von Gemüse, Obst, Pilze, Kuchen, usw. werden benötigt:
* sauberes Küchenhandtuch
* große Schüssel (die größte, die ihr besitzt)
* Messer (zum Schneiden)
* Brettchen zum Schneiden
* Schöpfkelle (Suppen- oder Saucenkelle)
* Einfülltrichter
* Thermometer (z.B. für Fleich oder zum Einkochen)
* Einkochglasheber (oder Würstchenzange)
* großen Topf (oder Einkoch-Automat)
* saubere, keimfreie Gläser mit unbeschädigten
Deckeln und passenden Federklammern (Bei Schraubdeckeln bevorzugt solche, die innen eine blaue, BPA-freie Gummierung haben. Gummiringe dürfen nicht spröde oder rissig sein!)

Bei dem diesjährigen Workshop haben wir uns an einem Rezept für eingelegte Zucchini orientiert. Dabei wird ein kochender Sud aus Essig und Öl über gewürfelte und gesalzene Zucchini und Zwiebelringe gegossen, gewürzt mit Lorbeer, Pfeffer und Piment. Alles zusammen wird bei 100°C dann 90 min lang in den verschlossenen Gläsern gegart und dabei luftdicht sterilisiert.

Achtung: Vor allem, wenn Hülsenfrüchte, Fleisch oder Fisch eingekocht werden, sollten mögliche Clostridien-Keime durch zweifaches Abkochen unschädlich gemacht werden, da sie Nervengifte bilden und Botulismus auslösen können!

Weitere Bilder vom Einkochen findet ihr bei der Dokumentation unseres Workshops von 2017 (https://solawikoeln.wordpress.com/2017/07/30/bilder-vom-einkoch-workshop/).

CreativeCommons: BY-NC (solawi.koeln)

Newsletter Spätsommer 2018

Liebe Freund*innen der Solidarischen Landwirtschaft,

die anhaltende Trockenzeit und der Sommersmog der letzten Monate hat unser neues Bewässerungssystem mit Sprinklern und Tröpfchenschläuchen auf eine erste Bewährungsprobe gestellt – mit Erfolg. Denn die Hitzeperiode ließ Tomaten, Gurken und Zucchini wunderbar gedeihen, sodass wir angesichts der Ernteüberschüsse sogar einen Einkoch-Workshop organisiert haben.

Doch Kürbisse und Melonen, die noch nicht an die Beregnungs­anlage angeschlossen wurden und daher immer wieder von Hand gegossen werden müssen, leider arg unter dem Wassermangel.
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Besuch bei der Freiluga

Anlässlich der Aktion „Ein Tag im Garten der Gesundheit“, der am 07.07.2018 in der „Freiluft- und Gartenarbeitsschule“ (Freiluga) in Köln-Müngersdorf stattfand, haben wir uns gerne mit einem Solawi-Infostand samt Heilkräuter-Proben beteiligt.

Das 1925 gegründete reformpädagogische Projekt in einem ehemaligen Zwischenwerk der preußischen Stadtbefestigung wird seit Jahrzehnten als außerschulischer Lernort für Umweltbildung genutzt und seit 2004 von einem engagierten Förderverein gepflegt.

Neben der Erntegemeinschaft Solawi Köln haben sich an dem Aktionstag auch zahlreiche andere Ernährungsinitiativen und Naturschutz-Organisationen vorgestellt. Nach der feierlichen Eröffnung auf dem historischen Theaterplatz gab es einige Vorträge, Führungen und Workshops (siehe auch KStA: „Freiluga: Beim Sommerfest drehte sich alles um Hühner, Honig und Heilkräuter“).

CreativeCommons: BY-NC (solawi.koeln)

Newsletter Juni 2018

Liebe Freund/innen der Solidarischen Landwirtschaft,

nach den ersten Pflanzaktionen hatten wir regenbedingt mit zahlreichen Schnecken zu kämpfen, aber die folgenden Sonnentage haben die Kulturen sprießen und gedeihen lassen. Außer den ersten Blatt- und Wurzelgemüsen im Freiland wurden sogar einige Auberginen im Gewächshaus geerntet.

Unsere Teilhaber/innen konnten sich in den ersten acht Ausgaben dieser Saison bereits einige feldfrische und naturwüchsige Kulturen abholen: Salat, Mangold, Weiße und Rote Bete, Mairübchen, Kohlrabi, Fenchel, Lauchzwiebeln und Zucchini. Auch ein paar Kilo eingelagerte Kartoffeln vom Vorjahr waren dabei.

Auch die erste Hälfte der Bio-Rohkäse-Lieferungen vom „Spichers Hof“ im oberbergischen Lindlar wurden ebenfalls unter den Abonennt/innen aufgeteilt (http://altenlinderstall.de).

Damit alle Pflanzen unter den besten ökologischen Bedingungen heranwachsen können, hat unser Anbauteam mit Hilfe von fleißigen Ehrenamtlichen auf dem Feld in Pulheim-Stommeln so Einiges unternommen: Es mussten Bewässerungsrohre verlegt und installiert, Beikräuter gejätet, Tomaten ausgegeizt und ein weiteres Tomatengestell aufgebaut werden.

Und es wurden natürlich weitere Jungpflanzen gesetzt, denn als nächstes stehen Lauch, China-, Grün- und Schwarzkohl auf dem Anbauplan der Erntegemeinschaft – und wir freuen uns schon auf die ersten Tomaten. Weiterhin kämpfen wir mit ökologischen Mitteln nicht nur gegen die Invasion gefräßiger Wegschnecken, sondern auch gegen Kartoffelkäfer, Erdflöhe und Mottenschildläuse („Weiße Fliege“). Die verwendete Brennesseljauche dient außerdem den Pflanzen und dem Boden als Nährstofflieferant, ebenso wie Hühnermist oder Gesteinsmehl.

Am So 01.07. findet im Agnes- und Eigelsteinviertel ab 11 Uhr der „Tag des Guten Lebens 2018“ statt, an dem wir einen Solawi-Infostand machen (http://www.tagdesgutenlebens.de).

Und am Sa 07.07. bietet die „Freiluga“ in Müngersdorf von 11-17 Uhr einen Tag im „Garten der Gesundheit“ an, den wir auch unterstützen (Städtische Freiluft- und Gartenarbeitsschule, Belvederestraße 159, https://www.freiluga-ev-koeln.de).

Das bundesweite „Netzwerk Solidarische Landwirtschaft“ ist auch Mitglied des Bündnisses „Gerechter Welthandel“. Dieses hatte Mitte Juni eine Aktionskonferenz in Frankfurt/M. organisiert, wo es u.a. um die negativen Auswirkungen von Handels- und Investitionsschutz-Abkommen (wie TTIP, CETA, EPA und EU-Mercosur) auf die bäuerliche Landwirtschaft, sowie auf Verbraucherschutz und Umwelt ging. Eine strikte Einhaltung demokratischer, sozialer und ökologischer Standards wird weiter eingefordert (https://www.gerechter-welthandel.org).

Sommerliche Grüße vom Orga-Team der
Erntegemeinschaft Solawi Köln

Mail:  solawi.koeln@riseup.net
Blog:  www.solawi.koeln
Facebook:  www.facebook.com/solawi.koeln